Christopher Verworner

Ein ferner Asteroid bahnt sich den Weg durch die Galaxis. Distante Frequenzen umhüllen seinen Weg.
Aus einer hintergründigen Strahlung wird ein ostinates Motiv. Es flirrt feine Polyphonie. Musik wird geboren.

Christopher Verworner, in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts geboren, Komponist und Pianist, studierte an der Musikhochschule in München Klavier, Jazz und Komposition.

In den Stücken von Christopher Verworner wird die tiefe Bewunderung und Ehrfurcht des Komponisten zur physikalischen Normiertheit des Lebens, natürlich-biologischen Prinzipien und Mustern deutlich.
Keine noch so abstrakt scheinende Melodie ist nicht gesanglich gedacht, keine gewagte akkordische Abfolge nicht von intrinsischer, musikalischer Logik geprägt. In den dunkeltraurig, aber dennoch schimmernden Harmonien der Kompositionen Verworners wird immer wieder der Einfluss der französischen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts deutlich.

Neben dem kompositorischen Wirken für das VKKO arbeitet der Cineast und Hobby-Ornithologe mit seinem eigenen Trio “Third Kind”, - bestehend aus Violine, Kontrabass und Klavier an einem idiosynkratischen, kammermusikalischen Ensemble-Sound: ein Hybrid zwischen Improvisation und fein ausschraffierter Komposition. Darüberhinaus schreibt und produziert Verworner Bühnen- und Filmmusik.

Claas Matti Julius Krause

Ungestümes Wölben in einer Kammer,
Dunkle Trommeln petrifizieren den Groove der Maschinen.
Darüber erklingt die dystopische Wahrheit der Zeitgeschichte in schrillen Clustern.

Claas Krause, geboren in den 1990er Jahren, Komponist, Pianist, Produzent und DJ studierte in München an der Musikhochschule Jazzgitarre und Komposition bei Peter O’Mara und Gregor Hübner.

Der postmoderne Schreibstil von Claas Krause ist durch eklektischen Stilpluralismus geprägt, abstrakte Modernismen können sich mit konsonantester, archaischer Harmonik abwechseln; dennoch verbunden von prägnanten Motiven. Die bedeutende Musik des 20.Jahrhundert - von Schönberg bis Penderecki, ist für Krause ebenso ästhetischer Imperativ wie die klanglichen Errungenschaften von Detroit-Techno-Produzenten wie Jeff Mills und Anthony “Shake” Shakir. Die Musik von Krause will keine stilistischen Grenzen erhalten oder verstärken, sondern frei-assoziative klangliche Aussagen treffen.


Neben der Arbeit mit dem VKKO arbeitet Krause als Produzent und DJ im Bereich der elektronischen Musik, komponiert Kammermusik, leitet sein eigenes Quintett “Tale Of A Machine” in welchem Jazz mit Independent-Anleihen verquickt werden, schreibt Musik für Theateraufführungen, und gibt Jazz-Workshops an allgemeinbildenden Schulen.